Stressbewältigung - Tipps und Tricks für mehr Ausgeglichenheit im Alltag

Stressbewältigung – Tipps und Tricks für mehr Ausgeglichenheit im Alltag


Stress und Burnout sind in unserer hektischen und leistungsorientierten Zeit zu einem weit verbreiteten Übel geworden. Schon im Schulalter leiden viele Kinder unter Stress und Überforderung. Ein Phänomen, dass es in weniger entwickelten Ländern nicht gibt. Obwohl die Lebensbedingungen dort wesentlich schwieriger und härter sind, kennen diese Menschen den Stress, wie wir ihn kennen, nicht. Aber was kann man dagegen tun? Dazu muss man zunächst einmal überlegen, wozu „Stress“ ursprünglich einmal da war. Als wir noch im Bärenfell gekleidet über die Prärie zogen, hatten wir Stress in lebensbedrohlichen Situationen. Wenn ein wildes Tier vor uns auftauchte, geschah z.B das Folgende: Der Körper schüttet Adrenalin aus, das Herz pumpt schneller, die Lunge transportiert mehr Sauerstoff und die Muskeln werden besser durchblutet. Der Körper war also blitzschnell in Alarmbereitschaft versetzt und man konnte schneller laufen, schneller reagieren und schneller denken. Diese bereitgestellte „Mehrleistung“ wurden dann bei der folgenden Flucht oder dem folgenden Kampf benötigt und durch die Anstrengung quasi wieder abgebaut.

Heutzutage müssen wir aber in der Regel nicht mehr vor irgendwelchen Fressfeinden davonlaufen. Unsere Feinde sind eher Leistungsdruck, Ehrgeiz und Überforderung. Der Körper stellt uns in kniffeligen Situationen auch wieder eine „Mehrleistung“ zur Verfügung, mit dem Unterschied, dass wir diese eigentlich nicht benötigen und auch nicht abbauen. Der Körper bleibt unter Spannung. Wenn dies ab und an mal vorkommt ist das sicher nicht weiter schlimm. Menschen, die aber ständig unter Strom stehen und ihren Stress nicht abbauen, schädigen damit auf Dauer ihren Körper. Um den heutigen Stress abzubauen ist Sport ein wirksames Mittel. Wichtig ist aber auch hier, dass der Sport selber nicht schon wieder in Stress umschlägt. Wer sich bereits unter Zeitdruck setzt, um zum Sport zu fahren und schließlich gehetzt dort ankommt, um dort sein Pflichtprogramm abzuspulen, schadet sich selbst wohl eher als er sich etwas gutes tut. Vielen Menschen hilft auch das Erlernen von Entspannungsübungen zur Stressbewältigung. Autogenes Training, Meditation oder Selbsthypnose sind wirksame Helfer wenn es darum geht, den Alltag gelassener anzugehen. Wenn man Entspannung wie ein tägliches Ritual in den Alltag einbauen kann, z. B. mit einer CD zur Stressbewältigung, wird man schon sehr bald merken, wie ruhig und gelassen man auch in schwierigen Situationen bleiben kann. Ein häufig unterschätzter Aspekt ist die richtige Ernährung. Eigentlich sollte dies selbstverständlich sein, ist es jedoch leider nicht. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung hilft, den Körper gesund zu halten. Fast Food und fettiges, ungesundes Essen hingegen bedeuten wiederum Stress für den Körper.

Viele Menschen kennen auch nicht die Bedeutung eines gesunden und erholsamen Schlafes. Ein gesunder Schlaf ist wichtig, um Körper und Geist die Möglichkeit der Regeneration zu geben. Auch das Verknüpfen von Gelerntem kann nur im Schlaf erfolgen. Daher ist es wichtig, dafür zu sorgen, dass wir nicht nur ausreichend Schlaf bekommen, sondern auch qualitativ gut schlafen. Das quantitative Schlafbedürfnis variiert von Mensch zu Mensch. Einige Menschen kommen mit sehr wenig Schlaf aus, andere wiederum würden am liebsten 12 Stunden am Stück schlafen. Das muss jeder für sich selbst herausfinden. Wichtig ist es aber, dass der Schlaf ungestört erfolgt und die Tiefschlafphasen erreicht werden. Außerdem sollte man lernen, den Alltag locker und gelassen zu bewältigen. Wenn man die Dinge zu ernst und verbissen sieht, kann man sich den Stress auch schnell selber machen. Kleinere Pannen und Rückschläge sollte man mit der nötigen Gelassenheit sehen. Damit käme auch schon der nächste Punkt: Man sollte barmherzig mit sich selbst umgehen. Häufig sind die Menschen in Bezug auf sich selbst weitaus kritischer und strenger, als sie dies mit anderen wären. Auch Geduld ist ein wichtiges Kriterium gegen Stress. Wer Geduld mit sich und anderen hat, wird mit Sicherheit weniger schnell in stressige Situationen kommen. Generell sollte man versuchen, dem Leben immer auch eine gute Seite abzugewinnen. Es bringt selten etwas, sich über Dinge zu ärgern oder zu grämen, die man doch nicht ändern kann. Vielmehr sollte man versuchen, sich an den positiven Dingen im Leben zu erfreuen. Und wenn man eine Sache gut gemacht hat, sollte man auch daran denken, sich für die kleinen Erfolge im Alltag hin und wieder zu belohnen. Vielleicht ein Besuch im Kino, ein neuer Pullover, ein ruhiger Abend zuhause mit dem Partner, gutem Essen und Kerzenschein. Was auch immer Ihnen gut tut: Gönnen Sie sich diese kleinen Inseln im Alltag und zelebrieren Sie sie. Es gelingt sicher nicht immer, dem Stress ganz zu entkommen. Aber der richtige Umgang mit dem Stress ist ungemein wichtig. Nur wenn es gelingt, dass richtige Maß an An- und Entspannung zu finden, kann man dauerhaft gesund und glücklich bleiben.
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Frank Beckers Psychologe    Silke Beckers, Dipl. Kffr., Heilpraktikerin für Psychotherapie mit Therapiehund Abby

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