Guter Schlaf ist Balsam für die Seele
24. November 2009Dass in vielen Bereichen des täglichen Lebens die Qualität wichtiger ist als die Quantität, hat sich herumgesprochen. Wie wichtig aber gerade die Qualität des Schlafes ist, wird häufig unterschätzt. Ich habe in den vergangenen Tagen da so meine eigenen Erfahrungen mit gemacht. Zwar habe ich, für meine Verhältnissse, ausreichend Schlaf bekommen, aber leider war die Qualität meines Schlafes sehr schlecht. Ein Albtraum jagde den nächsten und ich fühle mich morgens wie gerädert. Obwohl ich genauso lange schlafe wie sonst auch, mindert die schlechte Qualität meines Schlafes die Erholungs- und Regenerationswirkung. Warum ich in den letzten Nächten so wirr und beängstigend geträumt habe, kann ich nicht sagen. Ich bin mir keiner Sorgen oder Probleme bewusst. Auch die Rahmenbedingungen wie Temperatur, Geräusche oder sonstige offensichtliche Parameter haben sich nach meinem Dafürhalten nicht geändert. Ich bin nun deswegen nicht besorgt oder beunruhigt. Ich bin sicher, dass sich in ein paar Tagen alles wieder normal einpendeln wird und diese wirren und anstrengenden Träume wieder verschwinden. Trotzdem finde ich es verblüffend, wie schnell sich solche, auf den ersten Blick unbedeutenden, Kleinigkeiten auf die Schlafqualität auswirken können. Denn der Schlaf ist nicht zur für die reine körperliche Erholung gedacht, der Schlaf ist auch wichtig für die Seele. In den Träumen verarbeitet das Gehirn das Erlebte. Träumen ist sehr wichtig für die Psyche. In unseren Träumen können wir Dinge erreichen und zu Orten reisen, die uns im wahren Leben verschlossen bleiben. In der Psychologie geht man davon aus, dass Träume eine Möglichkeit sind, wie unsere Seele mit uns kommunizieren möchte. Es gibt auch Ratgeber Bücher, in denen man nachlesen kann, was welche Träumsymbole bedeuten und was unser Körper uns damit sagen möchte. Allerdings gibt es verschiedene Interpretationsmöglichkeiten, Träume zu deuten. So interpretierte Freud die meisten Träume mit Trieben, die das Ich zum Ausdruck bringen wollte.Häufig verarbeitet das Gehirn aber auch Dinge, die Sie erlebt oder gesehen haben. So ist es kein Wunder, wenn Sie nach einem gruseligen Horrorfilm nachts von Mördern und Monstern träumen. Häufig finden Sie die Grundlage für Albträume einfach im Fernsehprogramm des Vorabends. Wenn aber ein Traum immer wiederkehrt, könnten Sie ja einmal versuchen, in deuten zu lassen. Vielleicht erfahren Sie dabei etwas, was Ihnen weiterhilft.
Ich wünsche Ihnen und mir ein schöne und traumhafte Woche
Autor:Snowwhisper


