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Positives Denken - warum die Einstellung so wichtig ist

Positives Denken - einigen fällt dies leicht. Sie sehen das Glas halbvoll. Das Leben ist schön und Probleme und Schwierigkeiten sehen sie als Herausforderung an, die sie gut und gerne meistern. Auch Rückschläge nehmen sie geduldig hin. Neuanfänge sind für sie eine Chance. Wenn man fällt, steht man halt wieder auf. Wird schon klappen - ist ihr Lebensmotto.

Andere wiederum haben so ihre Probleme damit. Für sie ist das Glas halbleer. Schwarzsehen ist ihr Lebensmotto und Probleme sehen, wo keine sind. Damit machen sie nicht nur sich, sondern auch ihrer Umwelt das Leben schwer.Aber warum fällt es einigen Menschen leicht, stets das Gute zu sehen, während andere immer und überall Gefahren und Schlechtigkeiten wittern? Wenn wir mal Depressionen ausser acht lassen, denn die gehören immer in die Hände eines ausgebildeten Psychologen oder Therapeuten und verlangen häufig auch medikamentöse Behandlung, ist positives Denken oft eine Sache der Übung.

Mal abgesehen von einem angeborenen Temperament bzw. Neigung, nach dem der eine ruhig und besonnen, der andere hingegen fröhlich und wagemutig ist, spielen auch immer die Erziehung und die Umwelt eine wichtige Rolle.

Negatives Denken und schwarzsehen werden häufig von den Eltern so übernommen. Aber auch positives Denken kann man erlernen! Hier gilt es, alte Angewohnheiten abzulegen und durch neue Verhaltensweisen zu ersetzen. Dies fängt mit Kleinigkeiten an. Versuchen Sie einmal bewusst, in jeder Situation auch mindestens einen Vorteil, eine gute Seite, zu sehen. Statt sich über einen Regentag zu ärgern denken Sie daran, dass Regen notwendig ist, um die Pflanzen und Blumen, die Felder und Wälder wachsen zu lassen. Und vielleicht haben Sie ja durch den Regen das Gießen Ihrer Balkonpflanzen gespart?

Achten Sie einmal bewusst darauf, wann Sie wieder schwarzsehen. Analysieren Sie diese Situation einmal genau. Wenn Sie beispielsweise nicht befördert wurden:Vielleicht ist die neue Stelle ja nicht nur mit mehr Geld sondern auch mit mehr Verantwortung und Stress verbunden? Will ich das wirklich? Vielleicht würde mir der zusätzliche Stress schaden? Die Stelle wäre auch mit mehr Arbeit verbunden. Ich hätte weniger Zeit für meine Familie. Meine Lebensqualität würde darunter leiden usw.

Häufig haben sich Situationen, die zunächst negativ bewertet wurden, im nachhinein, als positiv herausgestellt. Es gibt natürlich auch Situationen, denen kann man beim besten Willen keinen positiven Aspekt abgewinnen. Aber man sie akzeptieren. Dinge, die man absolut nicht ändern kann und Schicksalsschläge, wie sie jeden von uns ereilen können, machen uns natürlich Angst. Niemand möchte schwer krank werden, gekündigt werden oder Menschen verlieren, die man liebt. Aber gerade weil wir absolut keinen Einfluss auf bestimmte Geschehnisse haben, ist es müßig, sich bereits im Vorfeld mit quälenden Gedanken herumzuschlagen. Und vielleicht kommt ja auch alles viel besser als befürchtet? Und vielleicht hat man sich völlig umsonst so viele Sorgen gemacht.

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