Mentales Training - Schlüssel zu allem?
Autorin: snowwhisper
Ich unterhielt mich kürzlich mit einer Bekannten, die von sich behauptete, bereits seit Jahren NLP, Hypnose, Mentaltraining und Positives Denken anzuwenden. Sie hielt mir einen langen Vortrag über den Nutzen von Mentaltraining und über die Möglichkeiten, die diesen Techniken innewohnen. Soweit so gut. Aber irgendwann kam sie an einen Punkt, an dem sie behauptete, alles sei mit den richtigen Gedanken lösbar und jede Krankheit sei heilbar, wenn man nur die richtigen Gedanken habe. Mit den richtigen Gedanken könne man reich, erfolgreich und gesund sein. Jeder habe die Wahl.
Zuerst dachte ich, sie wolle mich auf den Arm nehmen und nahm das Ganze nicht so ernst. Aber im Laufe ihrer Ausführungen stellte ich fest, dass sie wirklich überzeugt war von dem, was sie sagte. Ich war geschockt. Obwohl ich selbst seit vielen Jahren Mentaltraining praktiziere und anwende, würde ich niemals soweit gehen, zu behaupten, Mentaltraining sei die Lösung für alle Probleme und alles im Leben sei mit Mentaltraining zu lösen.
Man kann sicherlich viel mit Mentalem Training erreichen. Und man hat auch einen sehr großen Einfluss durch die eigenen Gedanken. Aber man kann eben nicht alles beeinflussen.
Wenn in der Dritten Welt Säuglinge verhungern, wenn jemand unheilbar krank ist, wenn Kinder in Familien aufwachsen, in denen Gewalt, Drogen und Alkohol “normal” sind - alles eine Frage des Mentalen Trainings!? So etwas zu behaupten wäre nicht nur vermessen sondern auch überheblich. Sicherlich, man hat einen großen Teil Eigenverantwortung für das eigene Leben, aber immer nur bis zu einem gewissen Grad. Viele Ereignisse und Umstände sind Schicksal, Zufall oder Gottes Wille, je nachdem, an was man glaubt.
Ich bin sicherlich ein großer Befürworter von Mentalem Training, aber alles im Rahmen des Möglichen.









Am 26. Mai 2010 um 00:54 Uhr
Mit Mental-Training alleine ist bestimmt nicht alles lösbar und nicht zu jeder Zeit. Und damit ein Mensch wirklich sich entscheidet, sein Leben grundlegend zu verändern, braucht er ein bestimmtes Bewusstsein darüber, dass er oder sie selbst verantwortlich ist für ihr Leben.
Auf der mentalen sowie emotionalen Ebene sind Veränderungen am Schnellsten bemerkbar, und mittlerweile gibt es auch mehr und mehr Studien darüber, dass unsere Gedanken und Emotionen sehr wohl einen Einfluss auf unseren Körper haben, unsere DNS, Hormone sowie auch Gesundheit, aber darüber hinaus noch mehr. So weiss man eigentlich seit einer ganzen Ewigkeit, und von dort her kommt die Hypnose auch ursprünglich, in Urvölkern, dass unsere Welt um uns herum ein Spiegel unserer selbst ist und uns stets das spiegelt, was wir in unserem Inneren wahr nehmen.
Es gibt weitaus wirksamere und bisweilen schnellere Methoden wie die 2-Punkte-Methode, von der derzeit die ganze Welt spricht, oder kombiniert eben mit Hypnose energetische Methoden. Dabei stellt man extrem schnell fest, wie das Verändern einer inneren Einstellung zu einem bestimmten Menschen eben auch das Verhältnis zu diesem verändern kann, die Reaktionen und so weiter.
Wer sagt denn, dass es sowas wie eine Höhere Macht gibt, die über uns bestimmt?!? Leider kommt da sehr vieles von der Kirche her. Doch ich bin kein Fan von solchen Institutionen, weil sie einem die Beste Ausrede dafür bieten, der Welt um uns herum die Schuld an unseren Unzulänglichkeiten zu geben. Wir kommen schon mit einer Erbsünde zur Welt und solche Dinge, sind einfach nicht glaubhaft, und dass es einen Gott gibt, der böse und lieb zugleich ist…
Wir vergessen, dass in der Menschheitsgeschichte vieles getan wurde, um uns davon abzuhalten, unsere eigene Macht anzuerkennen und zu gebrauchen. Ich behaupte auch heute noch wie vor über 10 Jahren, dass jede Krankheit heilbar ist, denn was wäre, wenn alles möglich wäre in dieser Welt?!?
Das klingt alles total verrückt, doch auch gerade was unsere Erinnerungen angeht… hmmm… woher wissen wir, ob die echt sind? Vielleicht meinen wir nur, es sei so geschehen, schliesslich nehmen wir alles durch einen Bewusstseinsfilter wahr und interpretieren unsere Umwelt so, wie es unser derzeitiger Lebensumstand erlaubt. Das Gehirn dekodiert das von unseren Sinnen gesendete Signal lediglich, und was wir sehen… könnte genauso eine Illusion sein.
Dazu existieren übrigens auch Forschungen, vor allem aus der Quantenphysik gibt es viele solcher Phänomene.
So, das war jetzt erstmals genug…
Aber jeder hat Recht in seiner Meinung… schliesslich gibt es sowas wie objektive Wahrnehmung kaum… ausser, der Mensch guckt alles aus einer gewissen Distanz an und versucht verschiedene Perspektiven zu sehen und zu erleben…