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Meditation im Alltag anwenden

13. Juli 2011

The Washingtonian veröffentlichte im Dezember 2010 einen interessanten Artikel über Tara Brach, eine bekannte Meditationstrainerin mit über 35-jähriger Erfahrung im Bereich der Buddhistischen Mediation:

Brach nannte drei Beispiele, wie Meditation im Alltag helfen kann, Stress zu verhindern.

1. Als ersten wichtigen Punkt nannte Brach die Angst davor, Fehler zu machen. Sie erklärte, man müsse die Angst, Fehler zu machen, ablegen.

Zunächst einmal müsse man, sobald man merke, dass man in diesen Mustern stecke, sofort damit stoppen. Wenn man bemerkt, dass man gerade wieder einmal dabei ist, sich selbst wegen tatsächlicher oder eingebildeter Fehler zu verurteilen, solle man dreimal tief ein- und ausatmen und versuchen, eine entspannte Haltung einzunehmen. Man solle sich ganz bewusst auf seinen Körper konzentrieren, die Gesichtszüge entspannen und lächeln.

Der nächst Schritt wäre, gezielt in sich hinein zu horchen und sich zu fragen, was gerade im Inneren geschieht. Vielleicht ist es ein Gefühl der Angst, der Einsamkeit oder auch eine innere Unruhe oder Sorgen. Gestresste Menschen verlieren schnell den Bezug zu sich selbst. Auf diese Weise treten sie wieder in Kontakt mit ihrem inneren Selbst.

Der dritte Schritt ist Freundlichkeit. Seien Sie sich selbst ein guter Freund. Legen Sie eine Hand auf Ihr Herz und schicken Sie sich selbst eine Botschaft voller Freundlichkeit und Wertschätzung.

Wenn wir gestresst sind, sind wir auf ein bestimmtes Ziel fokussiert und vergessen darüber leider, was wirklich wichtig ist.

Die vorgenannten drei Schritte hören sich völlig simpel an und man kann sich vielleicht im ersten Moment kaum vorstellen, wie wichtig diese Aspekte sein können. Gleichzeitig sind diese Schritte auch schwierig, denn es ist nicht einfach, aus festgefahrenen Verhaltensweisen und -mustern auszusteigen. Dazu muss man sich zunächst einmal der falschen Muster bewusst werden - ein Prozess, den viele Menschen scheuen. Auch die Umseztung der Veränderung ist nicht einfach, denn sie beinhaltet den kontinuierlichen Willen, an sich selbst zu arbeiten und die Disziplin, auch dann Durchzuhalten, wenn diese Veränderungen mühsam und anstrengend sind.

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