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Eine schlaflose Nacht

Meine Güte die letzte Nacht war wirklich lang - nicht nur, dass ein Sturmtief über uns hinwegfegte - nein, es war auch noch die Nacht vor meinem ersten Arbeitstag. Vor lauter Aufregung konnte ich also auch nicht einschlafen. Ich durchlief also - in Gedanken - den kommenden „ersten Tag“ etliche Male und natürlich in etlichen Variationen. Darunter waren ganz tolle Versionen, aber natürlich auch solche, die mit so vielen Pannen verliefen, dass sie nur meiner Phantasie entsprungen sein konnten. Als ich dann irgendwann wieder auf die Uhr schaute war es schließlich 4 Uhr morgens. „Na prima!“ dachte ich mir „Das hast du ja mal wieder toll hinbekommen!“

Und ist es nicht tatsächlich oft so, dass man vor Situationen steht, die einen so nervös machen, dass sich die eigene Phantasie selbständig macht? Und wie oft macht man sich verrückt, indem man so lange über diese Dinge nachdenkt, die bevorstehen, bis man natürlich gar keine Ruhe mehr finden kann?

Und wie es meistens so ist, war dann letztlich auch mein erster Arbeitstag völlig anders als ich mir ausgemalt habe – völlig entspannt, es ist nichts schief gelaufen und es war sogar richtig toll.

Für mich heißt das also: Die Moral von der Geschicht‘, schlaflose Nächte bringen nichts! ;-)

Autor: Esther

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