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Eigenverantwortung für das eigene Leben übernehmen

Ich sehe in meinem Bekanntenkreis immer wieder Menschen, die nicht leben, sondern gelebt werden. Sie sind wie Statisten in ihrem eigenen Leben. Andere Menschen diktieren, was sie wann zu tun haben. Obwohl die Situation nicht mehr tragbar ist, harren sie aus und hoffen, dass sich irgendetwas ändert. Dass sich alles zum Guten wenden wird, dass irgendjemand kommt und ihr Leben für sie regelt.

Aber wer sollte kommen? Ich kenne Menschen, die hoffen, endlich wieder Arbeit zu finden und von Harz IV los zukommen. Auf die Frage, wie viele Bewerbungen sie denn in letzter Zeit geschrieben haben, antworten sie: “Keine, das ist doch sowieso zwecklos.” Andere Menschen erzählen mir, was sie tun, wenn sie eines Tages im Lotto gewinnen. Auf die Frage, ob sie denn regelmäßig spielen, antworten sie: “Nein, ich gewinne ja doch nichts.”

Sie hoffen, dass etwas passiert, sich alles zum Guten wendet, aber selbst tun sie nichts dafür. Sie haben nicht gelernt, die Verantwortung für ihr eigenes Leben, für ihr Handeln und Tun zu übernehmen. Und so sind sie allen Prüfungen und Ereignissen in ihrem Leben schutzlos ausgeliefert.

Aber jeder Mensch hat die Fähigkeit, sein Leben selbst zu gestalten. Natürlich gibt es Rückschläge, aber trotzdem ist man nicht machtlos allem ausgeliefert. Man kann sehr viel verändern. Man kann auch aus Niederlagen das Beste herausholen. Nur wenn man untätig zuschaut, wie das Leben vorbeizieht, dann ist man machtlos.

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Eine Reaktion zu “Eigenverantwortung für das eigene Leben übernehmen”

  1. s.kutsche

    Oh ja, sehr wahr und sehr interessant.

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