Mentaltraining - Der gute Gedanken Blog

Die Verletzungen der Kindheit loslassen

18. November 2011

Es ist nicht einfach, Kränkungen und Verletzungen zu vergessen. Aber es würde uns besser gehen, wenn wir in der Lage wären, die Verletzungen loszulassen. Denn das Festhalten nützt uns nichts, sondern behindert uns in unserem Wachstum.

Natürlich brauchen Verletzungen auch Zeit zu heilen. Tiefe Kränkungen und Verletzungen brauchen auch entsprechend länger. Und manchmal ist die Zeit einfach noch nicht reif, um ganz mit einem Thema abzuschließen. Aber wir sollten uns dabei vor Augen halten, dass es zu unserem Besten ist, wenn wir weitergehen und loslassen. Nicht, weil die Verletzung so banal wäre, nein.

Sondern weil uns das Festhalten schadet. Wir wurden als Kind verletzt und durch das Festhalten verderben wir uns auch noch die Gegenwart. Das Loslassen hat nur einen einzigen Zweck- den Schaden, der nun einmal angerichtet ist, so gering wie möglich zu halten.

Oft ist aber der Schaden schon so groß, dass dieses Trauma, dieses Erlebnis, einfach das gesamte spätere Leben überschattet und beeinflusst. Hier kann es angebracht sein, sich professionelle Hilfe in Form einer Psychotherapie zu holen, um das Erlebte zu verarbeiten und loslassen zu können.

Auch wenn die Hemmschwelle, sich einem Psychologen anzuvertrauen, immer noch hoch ist - es lohnt sich! Viele Menschen stellen nach einer erfolgreichen Therapie fest, dass sie sich schon viel eher einem Psychologen hätten anvertrauen sollen.

Manch ein Betroffener glaubt, dass sein Problem nicht “wichtig” und “traumatisch” genug gewesen sei, um dabei ein Gespräch bei einem Psychologen zu rechtfertigen. Aber jedes Problem ist wichtig, wenn Sie darunter leiden und dies Ihnen die Lebensqualität nimmt.

Wer den Gang zu einem Psychologen trotzdem scheut, für den bieten Selbsthilfegruppen, Psychologische Sitzungen am Telefon und die Telefonseelsorge oft gute Anlauflaufstellen. So sieht man, dass man nicht allein dasteht mit seinem Problem und es Menschen gibt, die ähnliches erlebt haben und die ein offenes Ohr haben.

Wenn Ihre Eltern streng und kritisch waren und die negativen Kommentare noch immer an Ihrem Selbstvertrauen nagen - versuchen Sie, zu vergeben.

Wenn Sie in der Schule gehänselt wurden von Ihren Mitschülern, weil Sie zu dick, zu dünn, zu langweilig, zu ängstlich waren - versuchen Sie, zu vergeben.

Wer auch immer Sie in Ihrem Leben ungerecht, unhöflich und herabsetzend behandelt hat - vergeben Sie ihm und lassen Sie los.

Versuchen Sie, mit alten Verletzungen und Erfahrungen abzuschließen- nicht, um Ihrem Widersacher etwas gutes zu tun, sondern sich selbst.

Autor: Snowwhisper

Dem Sinn des Lebens eine Zukunft geben - Buchempfehlung

6. Oktober 2011

Dem Sinn des Lebens eine Zukunft geben: Eine Psychologie für das 3. Jahrtausend von Mihaly Csikszentmihalyi

“Ein absolut beeindruckendes Buch, welches mein Leben verändert hat und immer wieder zu Rate gezogen wird!” :-)

Achte auf Deine Gedanken …

16. September 2011

Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter.
Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.

Aus dem Talmud

Buchempfehlung

13. September 2011

Das weise Herz von Jack Kornfield

Ein sehr inspirierendes Buch, welches die westliche Psychologie um die buddhistische Psychologie ergänzt. Ein Buch über Liebe, Mitgefühl und Achtsamkeit, welches schon beim Lesen Wohlbefinden erzeugt.

Gesundheit ist nicht selbstverständlich

22. Juli 2011

Man hastet durchs Leben und nimmt die meisten Dinge als selbstverständlich. Und oft ärgert man sich über Ungerechtigkeiten und vermeintliche Benachteiligungen. Zuviel Arbeit, zu wenig Freizeit, mit dem Aussehen unzufrieden, der Partner nörgelt zu viel - ja, es gibt viele Gründe, um sich zu beklagen. Aber manchmal genügen schon Kleinigkeiten, um einem wieder einmal ins Gedächtnis zu rufen, wie gut es einem doch geht. Und dass die ganzen Annehmlichkeiten im Leben, die man als selbstverständlich sieht, eben doch nicht ganz so selbstverständlich sind.

Bei mir war es dank einer schweren Grippe wieder einmal so weit. Ich lag mehrere Tage flach, konnte nichts essen, hatte hohes Fieber, jeder Knochen tat weh. Eine verstopfte Nase, trockener Husten, Kopf- und Ohrenschmerzen rundeten das Programm ab. Aber bei allem Elend blieb mir das Wissen: “Das geht vorbei!”

Ich wusste, in einer Woche ist das Schlimmste überstanden und dann geht es mir wieder gut. Das können leider nicht alle kranken Menschen von sich behaupten. Denn es geht nicht allen irgendwann wieder besser und es werden auch nicht alle Menschen wieder gesund.

Mit diesen Hintergedanken lässt sich auch so etwas unangenehmes und lästiges wie eine Grippe wieder völlig anders ertragen. Man nimmt sich selbst und die Erkrankung nicht mehr so wichtig. Und wenn man diesen Gedanken weiterspinnt, fallen sofort noch weitere Dinge auf, für die man eigentlich dankbar sein sollte: Statt über die viele Arbeit zu hadern, fällt einem auf, dass man  froh sein kann, Arbeit zu haben. Statt über den Hüftspeck zu schimpfen, sollte man  froh sein, in einer Wohlstandsgesellschaft zu leben, in der genügend Nahrungsmittel zur Verfügung stehen.

Und wenn mich dann mal wieder so eine doofe Grippe erwischt, halte ich mir vor Augen, dass ich “nur” eine Grippe habe und nichts schlimmeres und dass ich glücklicherweise in einem Land lebe, in dem ich gute medizinische Versorgung bekomme (ok, bei Grippe hilft eh nur abwarten, da kann ein Arzt nun auch nichts machen) und in dem ich Zuhause bleiben darf, wenn ich krank bin. Ich kann mich ins Bett legen, habe eine funktionierende Heizung, wenn ich Hunger habe werde ich im Kühlschrank fündig und wenn ich mich ablenken möchte, schaue ich ein wenig fern. Dies ist alles nicht  selbstverständlich.

Manchmal braucht man so kleine Denkanstöße, um zu sehen, wie gut es einem wirklich geht und um die vielen Annehmlichkeiten im Leben schätzen zu lernen, die man leider nur allzu oft als selbstverständlich ansieht.

Ich sehe meine Gesundheit nicht mehr selbstverständlich an und mir ist noch einmal bewusst geworden, dass körperliche Unversehrtheit, schmerzfrei sein und sich gut fühlen etwas ist, für das man jeden Tag aufs neue dankbar sein kann.

Also war meine Grippe doch zu etwas gut.

Autor: Snowwhisper

Hypnose und Suggestion - Ziele verwirklichen durch die Kraft unseres Unterbewusstseins

13. Juli 2011

Hypnose wird häufig beschrieben als ein Zustand fokussierter Aufmerksamkeit. Ein Zustand indem man zwar entspannt ist, jedoch den Fokus nur auf ein paar wenige Stimuli z.B. auf einen Spaziergang am Strand gerichtet hat. Wir nehmen diesen Zustand dann mit allen Sinnen wahr und sorgen somit dafür, dass es eine intensive Erfahrung ohne Ablenkung wird.  Die gesprochenen Suggestionen in der Hypnose stellen immer wieder die Konzentration auf das Wesentliche her und gewährleisten, dass die Gedanken nicht abdriften. Die  Suggestionen in einer guten Hypnose stellen also einen Zustand der Achtsamkeit her, einen Zustand indem man seine Gedanken ordnet. Eine Gedankenhaltung die sich völlig mit dem was gerade geschieht beschäftigt. Eine solche Gedankenhaltung ermöglicht es uns ganz besonders effizient an unseren Zielen zu arbeiten, da Zweifel, Skepsis und negative Gedanken nicht ständig in unser Bewusstsein dringen. Man kann sich also ungestört ein Bild von seinem Ziel vorstellen und dieses in allen Einzelheiten visualisieren.  Dieses achtsame Verhalten innerhalb der Hypnose ermöglicht es auch neue Lösungswege zu finden. In der Psychotherapie ermöglicht dieser Zustand, frei von Vorurteilen und Ängsten aus Vergangenheit und vor der Zukunft

Meditation im Alltag anwenden

13. Juli 2011

The Washingtonian veröffentlichte im Dezember 2010 einen interessanten Artikel über Tara Brach, eine bekannte Meditationstrainerin mit über 35-jähriger Erfahrung im Bereich der Buddhistischen Mediation:

Brach nannte drei Beispiele, wie Meditation im Alltag helfen kann, Stress zu verhindern.

1. Als ersten wichtigen Punkt nannte Brach die Angst davor, Fehler zu machen. Sie erklärte, man müsse die Angst, Fehler zu machen,

Zunächst einmal müsse man, sobald man merke, dass man in diesen Mustern stecke, sofort damit stoppen. Wenn man bemerkt, dass man gerade wieder einmal dabei ist, sich selbst wegen tatsächlicher oder eingebildeter Fehler zu verurteilen, solle man dreimal tief ein- und ausatmen und versuchen, eine entspannte Haltung einzunehmen. Man solle sich ganz bewusst auf seinen Körper konzentrieren, die Gesichtszüge entspannen und lächeln.

Der nächst Schritt wäre, gezielt in sich hinein zu horchen und sich zu fragen, was gerade im Inneren geschieht. Vielleicht ist es ein Gefühl der Angst, der Einsamkeit oder auch eine innere Unruhe oder Sorgen. Gestresste Menschen verlieren schnell den Bezug zu sich selbst. Auf diese Weise treten sie wieder in Kontakt mit ihrem inneren Selbst.

Der dritte Schritt ist Freundlichkeit. Seien Sie sich selbst ein guter Freund. Legen Sie eine Hand auf Ihr Herz und schicken Sie sich selbst eine Botschaft voller Freundlichkeit und Wertschätzung.

Wenn wir gestresst sind, sind wir auf ein bestimmtes Ziel fokussiert und vergessen darüber leider, was wirklich wichtig ist.

Die vorgenannten drei Schritte hören sich völlig simpel an und man kann sich vielleicht im ersten Moment kaum vorstellen, wie wichtig diese Aspekte sein können. Gleichzeitig sind diese Schritte auch schwierig, denn es ist nicht einfach, aus festgefahrenen Verhaltensweisen und -mustern auszusteigen. Dazu muss man sich zunächst einmal der falschen Muster bewusst werden - ein Prozess, den viele Menschen scheuen. Auch die Umseztung der Veränderung ist nicht einfach, denn sie beinhaltet den kontinuierlichen Willen, an sich selbst zu arbeiten und die Disziplin, auch dann Durchzuhalten, wenn diese Veränderungen mühsam und anstrengend sind.

Einen guten Rusch ins neue Jahr 2011

31. Dezember 2010

Liebe Kundinnen und Kunden,

liebe Geschäftspartner,

liebe Freunde,

wieder einmal ist das Jahr zu Ende und man kann kaum glauben, wie schnell wieder einmal die Zeit vergangen ist. Ein Jahreswechsel ist auch immer ein emotionales Ereignis. Man denkt zurück an die Erfolge, die man erzielt hat, an Fehler, die man begangen hat und an Menschen, die wir kennen und lieben gelernt haben oder die vielleicht nicht mehr an unserem Leben teilhaben. Ein neues Jahr ist auch immer wieder die Chance, Fehler gut zu machen, Chancen zu ergreifen und Veränderungen zu beginnen.

Mögen sich Ihre Wünsche und Träume erfüllen und mögen Sie Ihre Ziele erreichen und Ihre Vorsätze in die Tat umsetzen.

Wir wünschen allen ein gutes, erfolgreiches und gesundes Jahr 2011.

Ihr Mentaltraining-Beckers Team

Abby wünscht allen ein gutes und erfolgreiches neues Jahr

Abby wünscht allen ein gutes und erfolgreiches neues Jahr

Die Bedeutung der Imagination

21. Oktober 2010

Autor: Snowwhisper

Mentaltraining ist ja mittlerweile in aller Munde. Die Einsatzgebiete sind vielfältig. Und im Leistungssport ist Mentaltraining auch schon eine Selbstverständlichkeit. Aber im privaten Bereich fehlt den meisten noch der Bezug hierzu. Vor allen Dingen tun sich viele damit schwer, ihre Vorstellungskraft gezielt einzusetzen. Aber grundsätzlich ist fast jeder Mensch in der Lage, Mentaltraining anzuwenden. Und das tun auch fast alle regelmäßig, nur sind sie sich dessen nicht bewusst.
Vielleicht erinnern Sie sich noch an die letzte wichtige Prüfung? Als Sie voller Herzklopfen und mit weichen Knien zur Prüfung gefahren sind. Und wie Sie schon beim Gedanken an die Prüfung nervös wurden und sich in den schillerndsten Farben ausgemalt haben, was alles schiefgehen könnte? Hier haben Sie Ihre Vorstellungskraft, Ihre Imagination genutzt.

Bedenken Sie nur einmal, wie Sie sich gefühlt haben, als Sie das letzte Mal einen Albtraum hatten. Sie sind aufgewacht, das Herz raste, der Mund war trocken, vielleicht waren Sie vor Aufregung sogar naß geschwitzt. Ihre Gedanken, in diesem Fall Ihre Träume, haben dafür gesorgt, dass Ihr Körper entsprechende physische Reaktionen hatte, obwohl Sie dies alles nicht wirklich erlebt haben. Der Albtraum fand nur in Ihrer Vorstellung statt und trotzdem hat Ihr Körper real reagiert. Aber es ist auch möglich, solche körperlichen Reaktionen ohne Traum und Schlaf herbeizuführen. Hierzu sind ein wenig Übung und Geduld nötig.
Imagination bedeutet, sich eine Situation so vorstellen zu können, dass Ihr Körper so reagiert, als erlebe er die Situation gerade wirklich. Alle Sinne werden angesprochen.

Ich möchte hierzu ein schönes Beispiel nennen, das mir eine Klientin erzählte. Diese Klientin meinte, sie sei für Mentaltraining absolut nicht geeignet. Sie habe keine Vorstellungskraft und habe schon in der Schule über keinerlei Fantasie verfügt. Ich fragte sie, ob sie mir einen ihrer Träume schildern könne, der sie sehr bewegt habe. Sie sollte ihn mir so schildern, wie sie ihn erlebt hatte. Sie erzählte mir dann von einem Traum, in dem Sie träumte, eine Katze zu sein. Dieser Traum sei sehr real gewesen und sie könne sich, obwohl er bereits Monate her sei, immer noch genau an die Details erinnern. Ich bat sie, mir ihren Traum so detailgetreu wie möglich zu erzählen:

Es war dunkel. Aber obwohl es dunkel war, konnte ich relativ gut alles in meiner Umgebung wahrnehmen. Ich fühlte, wie sich der Gehweg unter meinen Pfoten anfühlte. Der Gehweg war noch warm vom Sonnenlicht des Tages und gab eine angenehme Wärme ab. Ich ging weiter die Straße entlang, alles war ruhig. Irgendwo hinter mir konnte ich eine Maus fiepen hören. Aber das interessierte mich heute nicht, ich ging weiter. Ich fühlte, wie der warme Wind der lauen Sommernacht über mein Gesicht strich und über meine Tasthaare. Ich atmete tief ein und witterte einen interessanten Geruch. Dieser Geruch ließ mich meine Richtung ändern. Ich sprang auf eine Mülltonne und von der Mülltonne aus auf ein niedriges Vordach. Von dort aus wahr es wortwörtlich nur ein Katzensprung auf das Hausdach. Ich kletterte bis auf den Giebel und lief dort weiter. Die Häuser standen so dicht, dass ich mühelos von einem Dach zum nächsten springen konnte. Ich fühlte den warmen Wind in meinem Fell, in meinem Gesicht. Es fühlte sich herrlich an. Ich setzte mich auf eines der Dächer und blickte in die Weite. Ich sah die Felder und Wiesen und die kleinen Gärten, die zu den Häusern gehörten. Ich hatte keine Sorgen, kein Ziel und auch keinerlei Verpflichtungen. ich saß einfach nur da, auf einem der Dächer, genoß die laue Nacht und den Geruch und fühlte mich frei. Es war einfach herrlich. Ich hatte keine Gedanken, keine Zweifel. Ich war einfach eine Katze und genoss die Sinneswahrnehmungen, die sich mir boten. Ich war regelrecht enttäuscht, als ich aufwachte. Ich muss noch sehr oft an diesen Traum denken.

Ich fragte sie daraufhin, ob sie in ihrer Vorstellung wieder das Gefühl des Windes und diesen Geruch herbei führen könne. Sie sagte, wenn sie sich genug konzentriere könne sie in etwa wieder alles so fühlen. Ich erklärte ihr, dass sie eine sehr starke Imagination habe. Sie müsse jetzt nur noch lernen, diese bewusst zu steuern. So, wie meiner Klientin, geht es vielen Menschen. Der Verstand und die Vernunft bestimmen unsere Gedanken. Wir müssen wieder lernen, auch die Fantasie und die Vorstellungskraft zu nutzen. Denn so können wir im Alltag entscheidende Kräfte mobilisieren. Allerdings müssen wir erst wieder lernen, diese Fähigkeiten bewusst zu nutzen. Wir müssen erst wieder lernen, wie es ist, unsere Vorstellungskraft gezielt zu unserem Vorteil einzusetzen. Und hier hilft nur eins: üben, üben, üben. Vermutlich werden die ersten Versuche frustrierend sein und nicht das gewünschte Ergebnis erzielen. Aber wenn man hartnäckig bleibt und weiterhin daran arbeitet, werden sich erste Erfolge einstellen. Nutzen Sie einfach die Kraft der positiven Imagination. Stellen Sie sich vor, wie die optimale Zielsitution aussieht, was Sie tun müssen, um dorthin zu gelangen. Benutzen Sie dafür alle Sinne. Negative Gedanken und Gefühle müssen umgelenkt werden in etwas positives, konstruktives. Dann kann Ihre Vorstellungskraft Ihnen helfen, Ihrem Wunsch oder Ziel ein ganzes Stück näher zu kommen.

Goodbye Schröder

11. Oktober 2010

Unser Ringeltaubenküken ist flügge geworden. Nachdem wir einige Bedenken hatten, Schröder auszuwildern, weil er doch noch sehr jung ist und unerfahren, suchten wir einen Platz in einer Voliere, wo er den Winter zum Erwachsenwerden nutzen kann. Nach intensiver Suche haben wir einen schönen Platz in einer ganz tollen Voliere gefunden, wo auch noch Artgenossen sind. Schröder darf dort den Winter verbringen und wird dort noch das ein oder andere lernen, bevor er dann im nächsten Frühjahr in die Freiheit starten darf. Dann sind seine Überlebenschancen einfach höher. Wir sind sehr froh, dass Schröder dort so einen schönen Platz gefunden hat und wir eine so nette Betreuungsstelle gefunden haben.

Aber unser Herz weint doch auch ein bisschen. In der kurzen Zeit ist er uns so ans Herz gewachsen und er fehlt uns überall. Kein Gepiepse mehr, wenn er uns sieht, kein über die Tastatur laufen mehr und auch niemand, der plötzlich und ohne Vorwahrnung auf dem Kopf landet.
Schröder – du wirst uns sehr fehlen. Nun haben wir doch alle ein paar Jährchen auf dem Puckel und nehmen ja nicht zum ersten Mal Abschied, aber es fühlt sich doch immer noch ganz fürchterlich an. Und auch wenn wir wissen, du hast es dort gut und dir wird es an nichts fehlen – eine kleine egoistische Stelle in uns drin wünscht sich, du wärst noch hier bei uns. Aber der altruistische Teil wünscht dir ein schönes Leben in Freiheit und dass du dir den Wind um den Schnabel wehen lässt. Viel Spaß Schröder und pass gut auf dich auf.

Dein Mentaltraining-Beckers Team